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Berufsbildung: Grünes Licht für Ausbildungspläne 2024/25

Den Ausbildungsplänen der Landesberufs- und Landesfachschulen für das kommende Bildungsjahr hat die Landesregierung zugestimmt. Neu ist der maturaführende Lehrgang an der LFS "Hannah Arendt".

Die Ausbildungspläne der Landesdirektionen für deutschsprachige Berufsbildung, für italienischsprachige Berufsbildung sowie der Landesberufsschule für das Kunsthandwerk Gröden für das Schuljahr 2024/25 stehen im Zeichen der Konsolidierung von Ausrichtung und Angebot. Die Landesregierung hat heute (12. Dezember) auf Antrag der Bildungslandesräte Philipp Achammer, Giuliano Vettorato und Daniel Alfreider die Ausbildungspläne genehmigt. Zuvor hatte die Berufsbildungskommission, in der auch die Sozialpartner vertreten sind, die Ausbildungspläne positiv bewertet. Da das Land Südtirol im Bereich der Berufsbildung über primäre Zuständigkeit verfügt, werden die Bildungspläne auf Landesebene erstellt und genehmigt.

Auf die Qualität und die Bedeutung der Berufsbildung in Südtirol, die auf gesamtstaatlicher Ebene Vorbildcharakter habe, verweist Landesrat Philipp Achammer: "Die berufliche Bildung bietet Jugendlichen gute Grundlagen, um das eigene Arbeitsleben selbstbestimmt gestalten zu können und vielfältige Karriere- und Entwicklungschancen." Gut ausgebildete Fachkräfte seien auf dem Arbeitsmarkt stark nachgefragt. Daher wolle das Land auch in Zukunft eine ausgezeichnete berufliche Ausbildung sicherstellen, das duale System der Berufsausbildung stärken und auf dessen Durchlässigkeit und Gleichwertigkeit setzen." Dies geschehe beispielsweise mit dem neuen maturaführenden Lehrgang an der Landesfachschule für Sozialberufe "Hannah Arendt" in Bozen. 

Neuer maturaführender Lehrgang

Wie der Landesdirektor für deutschsprachige Berufsbildung, Peter Prieth, erklärt, "beginnt im Schuljahr 2024/25 zum ersten Mal der fachspezifische einjährige Lehrgang im Bereich der Gesundheits- und Sozialdienste an der Landesfachschule für Sozialberufe 'Hannah Arendt' in Bozen, der zur Matura beziehungsweise staatlichen Abschlussprüfung der Oberstufe führt". Zugang zu diesem maturaführenden Lehrangebot haben diplomierte Pflegehelferinnen und Pflegehelfer sowie Sozialbetreuerinnen und Sozialbetreuer mit Vollzeitausbildung. "Zugangsvoraussetzung für die Sozialbetreuenden ist zudem, dass sie vorab eine zweijährige Oberstufe erfolgreich besucht haben", informiert der Landesberufsbildungsdirektor.   


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